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Kaffee und Gesundheit

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Das schwarze Gold ist in Deutschland das beliebteste Heißgetränk überhaupt. Teilweise wird er sogar in großen Menge am Tag von so manchen zu sich genommen. So manch einer ist davon überzeugt, ohne Kaffee nicht wach und leistungsfähig sein zu können. Anderen wiederum schmeckt der Kaffee einfach so gut, dass er zum täglichen Getränk für sie geworden ist.

Das Kaffeetrinken kann dabei regelrecht zelebriert werden. Kaffee kann eine Pause erst richtig zu einer Pause werden lassen. Wenn man sich verabredet spricht man oft davon, sich auf einen Kaffee zu treffen. Auch heißt es fast immer „Kaffee und Kuchen“ und nicht nur Kuchen. Ebenfalls darf bei Schulungen, Tagungen oder Sitzungen der Kaffee nicht fehlen und für rechtzeitigen Nachschub sollte immer gesorgt sein. Wie man sieht, der Kaffee ist allgegenwärtig und selbstverständlich.

Immer wieder neue Trend-Erscheinungen

Die verschiedenen Zubereitungsmethoden – auch aus aller Welt – sorgen dafür, dass es auch viele unterschiedliche Kaffeegetränke gibt. Dazu entwickeln sich immer wieder neue Trends. Schon seit längerem hält sich der Trend, Kaffeekapseln zu verwenden. Warum diese Kapseln so beliebt sind, lässt sich vielleicht damit erklären, das die einzeln verpackten Kaffeeportionen eine gleichbleibend hohe Qualität pro Tasse gewährleisten können, während ein offenes Paket Kaffee mit der Zeit deutlich an Aroma verlieren kann. Manche sehen auch in diesen Kapseln ein regelrechtes Lifestyl-Objekt. Natürlich gibt es neben den Kapseln auch noch ganz andere Arten der Zubereitung. Zum Beispiel die alte Methode der Handfilterung, oder der Gebrauch der Filterkaffee-Maschine, die beliebte FrenchPress-Methode, die moderne AeroPress (auch eine Trendmethode), das Herdkännchen (ein italienischer Klassiker) oder der Kaffee-Vollautomat. Wer hier was favorisiert, ist individuell verschieden.

Wie wirkt sich der häufige Kaffeegenuss auf die Gesundheit aus?

Oft kommt beim Thema Kaffee auch die Frage auf, ob der häufige Kaffeegenuss krank machen könnte. Hier muss man sagen, dass es grundsätzlich wie auch bei anderen Dingen so ist, die Menge macht den Unterschied aus. Immer wenn man es mit etwas übertreibt, kann es dann auch irgendwie schädlich sein, dass gilt auch für Kaffee. Einige beklagen, dass sie den Kaffee zum Beispiel vom Magen her nicht vertragen. Manche leiden auch an einer Kaffeeunverträglichkeit oder einer Überempfindlichkeit gegenüber Koffein. Das kann dann auch an der Zubereitung und Kaffeesorte liegen. Viele Menschen vertragen zum Beispiel besser einen echten Espresso. Hier spielt die wesentlich kürzere Zubereitungsdauer (dadurch weniger Säure) eine Rolle. Eine Rolle spielt auch, wie heiß der Kaffee gekocht wird. Um so heißer, umso höher ist dann der Säuregehalt. Hier lohnt es sich Kaffee auszuprobieren, der bei geringerer Temperatur zubereitet wurde.

Manchmal hilft es auch schon, etwas Milch zum Kaffee dazuzugeben. Das macht ihn für viele verträglicher. Auch kann man zu entkoffeinierten Kaffee oder dem sogenannten „Caro-Kaffee“ greifen. Wer einen nervösen Magen hat, sollte einen reizstoffarmen Kaffee versuchen. Ein Tipp ist ebenfalls, Kaffee möglichst nicht auf leeren Magen zu trinken. Die im Kaffee enthaltenen Säuren greifen die Magenschleimhaut an. Mit einer kleinen „Unterlage“ wird die Verträglichkeit wesentlich besser sein. Es empfiehlt sich in jedem Fall, verschiedene Kaffeesorten und Zubereitungsmethoden auszuprobieren. So kann man austesten, auf was man weniger empfindlich reagiert.

Alternativen zum Kaffee

Wer eine Alternative zum Kaffee sucht, kann da durchaus mehrere Alternativen finden. Zum Beispiel kann man seinen Koffein-Kick auch durch die Einnahme von Koffein-Tabletten bekommen. Oder man versucht es einmal mit Guarana. Das ist ein Pulver aus Südamerika und ein starker Koffein-Lieferant. Man findet dieses Pulver auch beispielsweise oft in Energie-Getränken wieder. Ebenfalls aus Südamerika stammt der Mate-Tee. Dabei handelt es sich hierbei nicht um eine klassische Teesorte. Vielmehr ist es ein koffeinhaltiger Strauch, den man in einigen südamerikanischen Ländern findet. Mate soll zudem magenfreundlicher als Kaffee sein. Ein anderer Fitmacher ist Weizengras. Es macht nicht nur wach, sondern ist zudem recht gesund. Als Klassiker muss hier noch natürlich der schwarze Tee genannt werden.

Der besondere grüne Kaffee

Zum Thema Kaffee und Gesundheit sollte noch der grüne Kaffee erwähnt werden. Hierbei handelt es sich um die reife aber ungeröstete (grüne) Kaffeebohne. Meistens erhält man ihn als Kapseln, Pulver oder gemahlenen Kaffee. Hergestellt wird er überwiegend aus den Arabica-Bohnen. Geschmacklich hat er eine Ähnlichkeit zu Gün- oder Kräutertee. Der Genuss von grünem Kaffee soll bei der Gewichtsreduktion helfen, das Diabetesrisiko senken, den Alterungsprozess vorbeugen, den Stoffwechsel anregen, die Leber stärken und die Leistungsfähigkeit steigern. Es handelt sich bei dem grünen Kaffee um keine besondere Kaffeeart, noch benötigt er eine spezielle Anbauweise und es ist auch keine eigene Züchtung. Der grüne Kaffee ist einfach nur eine gewöhnliche Kaffeebohne, allerdings vor der Röstung.