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Kampf gegen den Plastikmüll – drastische Maßnahmen können Umweltverschmutzung verhindern

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Dass die Umweltverschmutzung in vielen Bereichen immer größer und flächendeckender wird, zeigt sich besonders bei der Verschmutzung und Verunreinigung unserer Meere. Kaum ein Gewässer, ob im Süden oder Norden, Osten und Westen, ist heute frei von Müll und Unrat. Hinterlassenschaften der Menschen, die sorglos und gedankenlos ihren Müll im Meer entsorgen. Besonders Plastik ist einer der größten Freunde für die Umwelt und die Weltmeere. Denn die deutliche Zunahme des Plastikmülls im Meer hat zur Folge, dass es mittlerweile kilometerlange Plastikinseln im offenen Meer entstanden sind, die so groß sind wie kleine Inseln und stetig anwachsen. Ganz drastisch sind die Plastikmüllansammlungen vor den Küstengebieten inmitten der Karibik. Schuld an dieser Misere sind unter anderem auch die wachsenden Kreuzfahrtflotten, die immer mehr Kreuzfahrten zu Billigpreisen anbieten und dementsprechend immer mehr Menschen die Reisen auf den Seegiganten unternehmen.

Plastik wird zum größten Feind der Weltmeere

Die Meere sind voll von Plastik und nicht nur von dem vielen Plastikmüll, der sich offensichtlich zu erkennen gibt und Jahre- und jahrzehntelang im Meer umherschwimmt. Noch gravierender allerdings ist das Plastik, das sich zu kleinen Teilchen schließlich auflöst und als Mikropartikel unsichtbar im Meerwasser bleibt. Alle Meerestiere nehmen so automatisch bei ihrer Nahrungssuche und Aufnahme schließlich tagtäglich diese kleinen Plastikpartikel auf. Da das Produkt Plastik zum größten Teil aus Rohöl produziert wird, kann man sich in etwa ausmalen, wie umweltschädlich und vor allem gesundheitsschädlich dieses Produkt schlussendlich ist. Ebenso für uns Menschen. Denn wir sind nicht nur die Verursacher dieser katastrophalen Verschmutzung und ihrer Auswirkungen auf lange Sicht gesehen. Wir produzieren quasi ein recht überflüssiges Produkt für den täglichen Gebrauch aus Bequemlichkeit, welches im Umkehrschluss uns gesundheitliche Schäden zuführt und unsere Natur und Umwelt zerstört. Denn die zum Verzehr gefangenen Fische beispielsweise tragen die kleine Plastikmikropartikel längst in sich, die wir wiederum dann beim Verzehr ebenfalls aufnehmen. Einen großen Anteil an dieser Verschmutzung fügen die gigantischen Kreuzfahrtflotten auf den Weltmeeren hinzu. Mit Tausenden Passagieren an Bord umsegeln sie die Meere und lassen auch dementsprechend viel Ballast und Müll zurück. Da diese sonst kaum erschwinglichen Reisen für die kleine Geldbörse nun immer kostengünstiger und erschwinglicher zu werden scheinen, ist die weitere Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll schon vorprogrammiert, wenn nichts unternommen wird.

Plastikgeschirr und Strohhalme aus dem Verkehr ziehen

Eine Variante zum schnellen Handeln ist Trinkhalme und Plastikgeschirr verbieten zu können. Denn beides ist nicht nur äußerst überflüssig, wie gefährlich für die Umwelt zugleich. In jedem Land werden jährlich tonnenweise Plastikgeschirr und Strohhalme produziert, die grundsätzlich nach einmaligem Gebrauch schon wieder im Mülleimer landen. Noch verschwenderischer und umweltschädlicher und belastender kann ein Gebrauch von unsinnigen Dingen zugleich nicht sein. Ein Verbot auszusprechen, diese Dinge womöglich weltweit nicht mehr produzieren zu dürfen, würde zumindest die Plastikproduktion hierfür drastisch senken und vielleicht auch zum Umdenken anregen. Denn noch einigen Jahren etwa galt es als absolut unschick und ungesund, von diesem Geschirr überhaupt essen zu wollen. Grundsätzlich wurde das Plastikgeschirr nur im Notfall für große Feiern und Partys mit ungewohnt vielen Gäste aufgrund eines Porzellangeschirr-Mangels aus der Ecke gekramt und dies auch nur sehr ungern.