Die Wichtigkeit der Honigbienen und die dadurch große Bedeutung der Imker

Bienen kennt jeder Mensch. Und, wenn man fragt, was über Bienen gewusst wird, ist die häufigste Antwort, dass sie Honig produzieren. Das ist sicherlich auch richtig und wichtig, nur es ist doch nicht alles, was die fleißige Biene zustande bringt. Es ist bestimmt sogar so, dass eher sehr wenige Menschen wissen, dass die Honigproduktion eigentlich nur einen verhältnismäßigen geringen Anteil des Wertes darstellt, den die Biene macht. Tatsächlich soll sie an dritter Stelle stehen, wenn es um die Wichtigkeit von volkswirtschaftlichen Nutztieren geht. Davor sollen es nur noch Schweine und Rinder sein. Was sie so bedeutend und wichtig macht ist, dass die Biene wertvolle Bestäubungsarbeit leistet. Das ist vor allem im Obst- und Gemüseanbau, im Gartenbau und auch bei der Sattguterzeugung von großer und wichtiger Bedeutung. Dagegen fällt der Erlös aus Honig und Bienenwachs deutlich geringer aus.

Aber nicht nur für die Landwirtschaft ist die Honigbiene wichtig. Auch besonders die Wild- und Naturpflanzen kommen ohne ihre Bestäubungsarbeit nicht aus. Wo keine Bestäubung stattfindet, gibt es auch leider keine Samenbildung. Diese ist aber eine wichtige Grundlage für den Fortbestand unserer Pflanzenwelt. Zudem sind zahlreiche Kleinstlebewesen und Vögel auf diese Nahrungsquellen angewiesen. Alles zusammen bildet einen perfekten ökologischen Kreislauf, der ohne die Bienen erheblich gestört wäre.

Die Arbeit des Imkers

Vielleicht bekommt man jetzt schon eine Vorstellung davon, wie unser Nahrungsangebot und unsere Natur aussehen würden, wenn es die fleißigen Bienen nicht mehr gäbe. Viele Menschen sehen alles, was sie hier haben als so selbstverständlich an, dass gar nicht beachtet wird, wie dramatisch es um die Artenvielfalt in der Landwirtschaft stehen könnte und wie geringer die Nahrungspalette ausfallen würde, wenn es die wertvolle Arbeit der Berufs- und Hobby-Imker nicht gäbe. Und jeder Imker ist dankbar, wenn er für seine Arbeit auch das nötige und richtige Zubehör, wie es zum Beispiel bei http://www.imkereibedarf-muhr.de/ zu bekommen ist, erhalten kann. Für viele ist der Beruf des Imkers oder das Hobby Imkerei deswegen so besonders, weil es sehr vielseitig ist. Als Imker ist man viel in der Natur und viele mögen den handwerklichen Aspekt dabei. Die Imkerei und die Landwirtschaft sind auch sehr voneinander abhängig.

Alles nicht mehr selbstverständlich

Leider ist die Imkerei gar nicht mehr so selbstverständlich. Das liegt auch an der Veränderung der Landschaft. So gibt es Bienenvölker nur sehr konzentriert an wenigen Standorten. Leider gibt es dadurch zu wenig Bienen in der Fläche. Die Aufgabe von den meist Freizeit- und Nebenerwerbsimkereien, die durchschnittlich acht Bienenvölker betreuen, liegt in der Naturschutzleistung. Für die Bienenhaltung hat sich in einigen Regionen leider eine karge Agrarlandschaft entwickelt. Das wiederum kann Probleme für alle Bestäubungsinsekten mit sich bringen. Zum Glück soll es aber doch schon einige gute Ideen und Beispiele dafür geben, dass Agrarlandschaft auch durchaus positiv für Bienen werden kann. Dafür werden schon immer mehr Blühflächen oder Blühstreifen angelegt und Umbruchverbote von Grünland ausgesprochen. Auch der Anbau von alternativen und bienenfreundlichen Energiepflanzen, die für die Biomassegewinnung genutzt werden können, ist eine Möglichkeit.