Ist das Futter gesund, freut sich der Hund

Das Wohlergehen unserer Hunde liegt uns sehr am Herzen. Wir wollen, dass es den Tieren gut geht und das sie sich bei uns wohl fühlen. Schließlich begleiten sie uns ihr Leben lang und sind die treuesten Partner der Menschen. Geht es deinem Hund schlecht, geht’s dir auch nicht gut… Besonders dann, wenn wir nicht wissen, was dem geliebten Vierbeiner fehlt. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist der Grundstock für das Wohlbefinden des Hundes, denn sie ist genauso wichtig, wie für dich selbst.

pet-173005_640

Nicht jeder Hund verträgt das gleiche Futter

Unterschiedliche Rassen bedürfen auch besonderes Futter mit verschiedenen Nährstoffen und Vitaminen. Während beispielsweise ein kleiner Jack-Russel-Terrier das Hartfutter liebt, macht es dem Golden Retriever unter Umständen zu schaffen. Terrier haben ein anderes Verdauungssystem und ihr Magen verträgt in der Regel fast alles.

Bei manchen Züchtungen kommt es allerdings vor, dass ihr Magen-Darm-Trakt besonders empfindlich auf unterschiedliche Inhaltsstoffe des Futters reagiert. Besonders Farbstoffe und Konservierungsstoffe machen vielen Hunden zu schaffen. Ein gesundes Hundefutter für deinen Vierbeiner ist daher besonders wichtig und sollte so ausgewogen und vielfältig wie möglich sein.

Der natürliche Speiseplan ist abwechslungsreich

Grundsätzlich von der Natur gegeben, sind unsere Hunde erst einmal schlicht Jäger. Ihr Speiseplan würde also in der Wildnis sehr abwechslungsreich und vielfältig aussehen. Waren sie nicht erfolgreich bei der Jagd nach Wildtieren, geben sie sich auch durchaus mit Beeren, Pflanzen oder sogar Früchten zufrieden. Manche Hunde fressen noch heute gerne Möhren, Paprika, Banane oder sogar Apfel.

Das Geheimnis der gesunden Ernährung ist schlichtweg ganz einfach: Es muss aus einem ausgewogenen Verhältnis von bis zu 25 verschiedenen Nähr- und Vitalstoffen, bestehen. Das wäre das perfekte Mischungsverhältnis fürs gute Futter. Ganz besonders wichtig ist hierbei, dass du dem Hund viel Eiweiß über das Futter zuführen kannst. Es bestärkt das gesunde Wachstum des Hundes, stärkt die Muskulatur, den Stoffwechsel und natürlich sollten Kohlenhydrate und Fette nicht fehlen. Sie sind die besten Energielieferanten und Reserveträger für deinen heranwachsenden Hund. Denn besonders in jungen Jahren verbrennt der unglaublich viel Energie beim Toben und Rennen. Ab einem Alter von etwa drei bis vier Jahren wird der Vierbeiner ruhiger und verbraucht dementsprechend weniger Energie.

Die richtige Menge macht’s

Zu viel ist nie gut. Besonders kleine Hunde werden schnell zu dick. Wir wollen zwar, dass es ihnen gut geht, solch zu gut nun auch wieder nicht. Und das „zu Gut“ kann schnell ins Schlechte umkehren. Dann nämlich, wenn wir unseren kleinen Hunden viel zu viel Futter zur Verfügung stellen, dass zu dem auch noch zu viele Fette und Zuckerstoffe enthält. Ein langes Leben ist dem Hund mit solch einer Fütterung garantiert nicht gegeben. Die richtige Mischung und Menge ist hier ganz entscheidend und man sollte schon die Fütterungsanweisungen, die auf den Futterverpackungen angegeben sind, berücksichtigen. Tust du das nicht, ist dein Hund in kürzester Zeit verfettet und seine sämtlichen Organe ebenfalls.

Soll dein Hund nur selbst angerichtetes Futter bekommen, musst du ebenfalls auf die Futtermenge pro Mahlzeit achten. Futterexperten oder Tierärzte können hierzu gute Ratgeber sein und sollte auch gefragt werden. Ansonsten ist die Variante Fertigfutter nicht verkehrt. Alle wichtigen Bausteine, Mineralien und Vitamine sind in guten Futtersorten enthalten. Wichtig ist darauf zu achten, dass möglichst keine Aromen, Konservierungsstoffe oder Farbstoffe im Futter enthalten sind. Das löst bei vielen Hunden schwere Allergien aus.

Alte Hunde brauchen anderes Futter

Ältere Hunde brauchen anderes Futter. Ist dein Hund in die Jahre gekommen und bewegt sich immer weniger, sollte er zwar nach wie vor seine üblichen Rationen bekommen, doch das Futter selbst solltest du schon ändern. Alte Hunde brauchen spezielles Futter, welches genau auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Weniger Eiweiße und Kohlenhydrate sind in diesem Futter enthalten, da der Hund sich schließlich auch weniger bewegt und dementsprechend weniger verbrennt. Hunde mit Allergien brauchen ebenfalls ein speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes Futter.