Katzen sind Genießer: Ihr Zuhause sollte so angenehm wie möglich gestaltet werden

Kaum ein Haustier ist so anschmiegsam, anhänglich und doch so eigenwillig und selbstständig, wie die Katze. Sie ist mit dem Hund zusammen unser liebster Begleiter und lässt sich auch von uns gerne verwöhnen. Damit die Katze sich auch so richtig wohl fühlt, müssen etliche Dinge beachtet und berücksichtigt werden. Besonders dann, wenn man sich dazu entschlossen hat, eine junge Katze als Familienmitglied zu integrieren. Junge Katzen sind extrem verspielt und machen auch nicht davor Halt, Gardinen und Tapeten zu benutzen, um ihrem Spieltrieb freien Lauf zu lassen.

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Von der Katzentoilette, bis hin zum geeigneten Kratzbaum. Die richtige Ausstattung für den „Katzenhaushalt“ beinhaltet etliche Dinge, die man auf jeden Fall beachten sollte, bevor die Mieze schließlich einzieht.

Freigänger nur in relativ sicherem Wohnumfeld

Die wichtigste Frage, die Sie sich stellen sollten bevor die Katze ins Haus oder in die Wohnung kommt: Soll sie raus können, oder sich nur in der Wohnung aufhalten? Das beste für die Katze ist natürlich, dass sie ihre Freiheit draußen genießen kann. Immerhin ist die Katze von Natur aus ein Streuner und liebt es, durch Wiesen und Felder zu laufen, um mit ihrer hochsensiblen Nase sämtliche Gerüche aufzunehmen und ihnen auch zu folgen.

Genau hier liegt aber auch die Gefahr für Freigänger-Katzen. Wohnen Sie an stark befahrenen Straßen, die den ganzen Tag über eine extreme Verkehrsdichte aufweisen, macht die Katze, einmal Witterung aufgenommen, auch nicht davor Halt, diese mehrmals täglich überqueren zu wollen. Ist sie weder sterilisiert oder kastriert, umso mehr folgt sie ihrem Drang nach Freiheit und natürlich auch, um Bekanntschaften zwecks Vermehrung zu schließen. Tausende Katzen sterben aus diesen Grünen jährlich auf Deutschlands Straßen. Stark bewohnte Gegenden sind hingegen nicht so gefährlich für Freigänger. Wohnsiedlungen sind dicht aneinander gereiht und meistens sind die Zugangsstraßen entweder Einbahnstraßen, Sackgassen oder Spielstraßen. Es darf nicht schnell gefahren werden. Ein Pluspunkt für den Freigänger in diesen Regionen.

Stubentigern sollten Sie viel Abwechslung gönnen

hat man sich dazu entschlossen, die Katze nur Zuhause halten zu wollen, sollte man ihr auch genügend Abwechslung bieten, damit es ihr nicht zu langweilig wird. Kleine Fellmäuse zum Spielen, oder Wollbälle sind unter Katzen heiß begehrt. Aber auch leere Papierrollen dienen ebenfalls sehr gut als Spielzeug. Die Katzentoilette sollte am besten im WC-Bereich stehen und immer zugänglich sein. Teilweise wird aber auch empfohlen mehrere Katzenklos zu nutzen – dies ist sicherlich auch von der Wohnungsgröße abhängig.

Ein Kratzbaum ist wohl mit die wichtigste Anschaffung bei der Katzenhaltung, ansonsten nutzt der Stubentiger zum Krallen-wetzen gerne Sofa, Stuhl, oder auch Tapeten. Es sollten allerdings schon gute und vor allem sinnvoll gestaltete Kratzbäume sein. Denn nicht jeder Kratzbaum ist gleich und wird auch spontan von jeder Katze gleich angenommen. Kratzbäume die Ihre Katze lieben wird, sind beispielsweise mit Liegeflächen, Hängematten und vielen Höhlen versehen. Meistens sind die Kratzbäume treppenartig angegliedert und in der Höhe völlig unterschiedlich. Wer genügend Platz nach oben hat, sollte diesen auch nutzen und die jeweiligen Etagen des Kratzbaumes bis hin zur Decke erstrecken lassen.

Futter in der Küche

Das Katzenfutter am besten in der Küche aufstellen. So kann der Untergrund regelmäßig und auf einfache Weise gereinigt werden. Außerdem essen Katzen gerne dort, wo auch die Menschen speisen. Das Trinkwasser für den Tiger sollte täglich erneuert werden. Katzen sind sehr empfindliche Gourmets, anders als Hunde beispielsweise. Auf gar keinen Fall eine Schüssel mit Milch hinstellen. Sicherlich trinken sie diese gerne, wenn es nichts anderes gibt, doch sie verursacht tüchtige Bauchschmerzen und Milch steht grundsätzlich nicht auf dem natürlichen Speiseplan einer Katze.