Smoothies: Die pürierten Kraftpakete haben es ganz schön in sich

Schon lange sind selbstgemachte Smoothies kein Geheimtipp mehr. Was in den USA schon seit vielen Jahren mit zur guten und gesunden Ernährung zählt, wurde anfangs hierzulande zunächst als unbedeutende Trenderscheinung belächelt. Mittlerweile ist das Getränk mit seinen pürierten Substanzen so beliebt, dass Kaufhausketten, Supermärkte und sogar Discounter Smoothies in ihren Kühlregalen anbieten. Aus dem einfachen Grund: Smoothies sind nicht nur gesund, sondern total natürlich, vegetarisch, vegan und ungemein köstlich.

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Der Inhalt ist überzeugend

Die Auswahl an unterschiedlichen Smoothies ist so groß, dass man schon einige Zeit braucht, um sich mit den benötigten Zutaten und deren optimaler Zusammensetzung vertraut zu machen. Denn nicht jeder Smoothie ist auch der richtige für den jeweiligen Geschmack. Die Smoothie-Brigarde fängt beim Klassiker, der mit verschiedenen Obstsorten, wie Bananen, Himbeeren, Mango, Kiwi, Orangen, Blaubeeren und anderen Früchten bestückt wird an. Da sind der Fantasie keine Grenze gesetzt, um sich „fruchtmäßig“ so richtig auszutoben. Der Inhalt und die jeweiligen natürlichen Zusätze, wie Rohrzucker, Naturjoghurt oder Vanille beispielsweise, verleihen dem Getränk die richtige Power für eine gesunde Ernährung.

Der Grüne hat’s erst recht in sich

Grüne Smoothies sollen besonders nahrhaft und energiereich sein. Hier werden Kopfsalat mit Basilikum gemischt, Chinakohl mit Sellerie verheiratet und Zucchini mit Radieschen vermengt. Die Vitaminbomben sind besonders in den Herbst- und Wintermonaten eine sehr gute Ergänzung zur gesunden und nährstoffreichen Ernährung. Es gibt unzählige Rezepte und Varianten sich seinen ganz eigenen Lieblings-Smoothie zu zaubern. Etliche Smoothie Rezepte und Tipps verhelfen, genau die richtige Zusammensetzung der Zutaten zu vereinen, damit auch wirklich alle Inhaltsstoffe vom Körper aufgenommen werden können.

Wer beispielsweise denkt, dass nur Gemüse für einen grünen Smoothie reichen, irrt. Oftmals ist es die Kombination aus verschiedenen Zutaten wie Salate und Öle, die die Verwertung einzelner Vitamine und Nährstoffe erst ermöglichen. Smoothie-Rezepte sind daher nicht schlecht und helfen auf den richtigen Weg.

Am besten selbst gemacht

Die perfekte Ernährung für uns wäre, wenn wir täglich fünf Portionen Obst und Gemüse essen würden. Tun wir aber nicht, oder zumindest nur sehr selten. Smoothies könnten den Bedarf da wesentlich einfacher decken. Handlich in Flaschen eingefüllt, lassen sich die Energiebomben wunderbar transportieren. Als Alternative zur meist einseitigen Ernährung vieler Menschen sind Sie ein wahrer Segen. Denn ansonsten würden vieler dieser Menschen wahrscheinlich nicht ein Gramm Obst oder Gemüse am Tag zu sich nehmen.

Ernährungswissenschaftler raten allerdings dazu, sich am besten seinen eigenen Smoothies selbst zu kreieren und zu Hause herzustellen. Kommerziell hergestellte Smoothies enthielten laut einer wissenschaftlichen Studie rund 13 Gramm Zucker je 100 Milliliter des Getränks. Stellt man nun ein Glas Cola mit 100 Millilitern Inhalt im Vergleich, hat die Cola weniger Zucker, nämlich nur 10,6 Gramm, als ein gekaufter Smoothie. Ein guter und vor allem selbstgemachter Smoothie kann durchaus ein bis zwei Portionen Obst ersetzen.

Inhaltsangaben gut durchlesen und Verfallsdatum beachten

Ein richtig guter Smoothie sollte zur Hälfte aus der ganzen Frucht bestehen. Das ist bei den meisten gegeben, muss aber nicht heißen, dass es auch Smoothies gibt, bei denen Hersteller jede Menge Konzentrat-Saft untermischen. Dann könnte man auch einen Fruchtsaft kaufen. Künstliche Zusatzstoffe oder Zucker gehören grundsätzlich in keinen Smoothie. Außerdem sollte man beachten, dass es sich bei Smoothies um schnell verderbliche Nahrungsmittel handelt, welche man rasch verbrauchen sollte.