Vegane Ernährung ist gar nicht so schwer – wichtig ist eine ausgewogene Nährstoffzufuhr

Sich bewusst zu ernähren ist alles andere, als einem Trend folgen zu wollen. Immer mehr Menschen entschließen sich dazu, sich nur noch vegan zu ernähren. Auf tierische Produkte in der Nahrungsmittelkette gänzlich zu verzichten, hat etwas mit bewusster Ernährungsweise zu tun. Insbesondere dann, wenn man entweder kein tierisches Produkt mehr zu sich nehmen möchte, oder weil die Fleischindustrie immer mehr versucht, der Massenproduktion Herr zu werden und mit unterschiedlichen Mitteln und Methoden zum Ziel zu kommen. Die Qualität des Fleisches bleibt hierbei auf der Strecke und wird nicht mehr vorrangig behandelt.

Bei der veganen Ernährung ist der Verzicht aufs Fleisch aber nicht das Schwierigste, sondern die regelmäßige Zufuhr wichtiger Mineralien, Vitamine und anderer lebenswichtiger Botenträger für unseren menschlichen Körper. Wer sich einmal mit der Thematik in Ruhe auseinandersetzt, lebt mit gutem Gewissen gesünder.

Massenproduktion und Qualitätsverlust

Fast täglich erreichen uns Meldungen in allen Medien und auf allen Kanälen von Massentierhaltungen, Tierquälereien und manipulierter Tiermast in Hochleistungsbetrieben. Sie verfolgen allesamt grundsätzlich nur ein Ziel: So schnell und so viel wie möglich Fleisch zu produzieren. Das hat zur Folge, dass nicht mehr die Qualität des Fleisches das entscheidende Kriterium für die Ware Fleisch ist, sondern eher die Masse, die in kürzester Zeit produziert werden kann. Für den Verbraucher bedeutet das, dass er für wenig Geld günstige Fleischprodukte kaufen kann, aber dafür schlechte Qualität in Kauf nehmen muss. Damit die Tiere nicht erkranken, was bei Massentierhaltungen unweigerlich passiert, werden ihnen schon im Vorfeld, also schon im heranwachsenden Alter, unterschiedliche Medikationen von etlichen medizinischen Präparaten verabreicht. Zur Prävention bekommen sie unter anderem Antibiotika, die in ihrer Dosierung für uns Menschen schon recht hoch sind. Das bedeutet beispielsweise, dass es immer mehr Menschen gibt, die gegen verschiedene Antibiotika resistent sind, bei denen im Notfall nur noch wenige antibiotische Medikationen anschlagen.

Vegan für Einsteiger

Es ist grundsätzlich nie zu spät, sich für eine vegane Ernährung zu entscheiden. Natürlich gilt auch hier, desto früher, umso besser. Selbst Kinder kommen ohne Weiteres sehr gut mit einem veganen Speiseplan zurecht. Wichtig ist genügen Alternativen in anderen Lebensmitteln zu finden, die das Minus an bestimmten Nährstoffen durch den Verzicht wieder auffangen. Hülsenfrüchte, grünes Gemüse, Nüsse und Co. können schon einen Großteil abdecken. Am besten lässt man sich ausgiebig hierzu beraten, oder kauft sich geeignete Lektüren und schaut auf Internet-Seiten, die sich speziell mit diesem Thema auseinandersetzen. Dann gelingt auch ein guter Einstieg in die vegane Ernährung.

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Vegan ist gesund

Allen Vorurteilen zum Trotz ist eine vegane Ernährung durchaus gesund. Wichtig ist letztlich nur, dass man sich so vielseitig wie möglich ernährt. Wobei eine einseitige Ernährung, egal ob vegan oder nicht, grundsätzlich gesundheitsschädigend ist. Abwechslung heißt hier die Devise. Sich genauestens erkundigen, was genau an Nährstoffen in welchem Produkt vorhanden ist, dann klappt es auch garantiert mit einer gesunden und veganen Ernährung. Auf Portalen wie fooodz.de, erfährt man mehr über die richtige vegane Ernährung. Diese Seite ist besonders dann empfehlenswert, wenn man sich erst ganz aktuell dazu entschließt, sich nur noch vegan ernähren zu wollen.