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Wichtiges rund um die perfekte Pferdepflege

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Wer sein Pferd liebt, der pflegt es auch gerne. Denn mit der richtigen Pferdepflege fühlt sind der vierbeinige Partner an der Seite des Reiters erst so richtig wohl. Und vor allem bleibt er gesund und munter. Denn Parasiten und Quälgeister können den Pferden ganz schön zu Leibe rücken und ihnen im Stall und auf den Weiden das Leben zur Hölle machen. Von Pferdebremsen und Mücken im Sommer angefangen, bis hin zu Parasiten wie Bandwürmern, Zecken und Co. Die Fellpflege des Pferdes, ebenso wie die Hufpflege sind wichtig, aber manchmal nur sekundär, wenn es sich beim Pferde um einen massiven Befall von bestimmten Parasiten handelt. Tierarztkosten schnellen dann massiv in die Höhe und können tiefe Löcher ins Ersparte reißen. Vorsorge ist auch hierbei die beste und cleverste Medizin. Die richtige Rundumversorgung ist also wichtig, damit es dem Pferde richtig gut geht und ist dies der Fall, freut sich bekanntlich umso mehr der Partner und Reiter des Pferdes.

Kleine Verletzungen schnell gelindert

Pferde sind Lauftiere und dass sie beim Laufen und Toben auf Paddocks und Weiden hier und da einmal kleine Blessuren abbekommen, ist normal. Oftmals handelt es sich dabei in der Regel nur um kleine Kratzer, oder oberflächige Hautabschürfungen. Diese können mit einfachen Wundsalben mit natürlichen Wirkstoffen beispielsweise schnell selbst behandelt werden. Allerdings muss man immer dabei abwägen, in welchem Umfang diese Verletzung ist, die Stelle der Verletzung und auch wie sich das Wundumfeld verhält. Den Tierarzt sollte man bei größeren Verletzungen und Unsicherheiten mit hinzuziehen. Auch kühlende Salben, wie beispielsweise die bekannten und beliebte Pferdesalbe tun besonders müden Pferdebeinen nach anstrengender Arbeit im Sommer gut. Hier kann sich das Pferd erholen und die Kühlung der Beine mit kaltem Wasser ist ebenfalls an heißen Tagen nicht verkehrt. Allerdings sollte der Wasserstrahl- oder Schlauch niemals punktuell ans Pferd gehalten werden, sondern mit Sprühfunktion und weichem Strahl, damit die Kühlung nicht zu massiv erfolgt. Vom Huf angefangen, bis hin zu den Hotspots am Genick und an der Brustinnenseite beispielsweise immer Zeit zum Kühlen lassen. Das tägliche, gründliche Putzen und Striegeln des Fells ist nicht nur für den Glanz des Fells und der sozialen Bindung zum Tier des Pferdes wichtig. Auch als Vorsorge wichtig, um eben winzige Blessuren sofort zu entdecken.

Welche Gefahren drohen im Busch

Wer gerne mit seinem Pferd im Wald unterwegs ist und genüssliche Runden durch den Busch drehen will, muss sich selbst hierzulande immer häufiger mit immer mehr Ungeziefer und Plagegeistern auseinandersetzen. Denn besonders durch die immer häufiger werdenden milden Winter und heißen Sommer vermehren sich Mücken und Co. bestens. Aber auch auf dem Boden können durchaus auch in Deutschland Gefahren für Pferd und Reiter entlang kriechen. Denn Schlangen in Deutschland sind keine Seltenheit. Rund sechs verschiedene Arten sind hierzulande üblich und unerfahrene Pferde scheuen sehr schnell vor am Boden kriechende Schlangen. Kommt es dazu, liegt der Reiter schneller am Boden, als gedacht und erwünscht. Die wohl am häufigsten vorkommende Schlange ist die Ringelnatter. Sie wird nicht sehr groß, daher ist sie weniger gefährlich, wie beispielsweise die Kreuzotter, die schon ein etwas größeres Ausmaß erreichen kann und wovor sich Pferde bei Sichtkontakt definitiv eher erschrecken würden. In den Sommermonaten sollte man sich selbst und auch das Pferd vor Insekten und Quälgeistern wie Pferdebremsen schützen. Besonders in den Monaten August und September schwirren die Bremsen umher und greifen sofort an, sobald sie die Wärme des Tieres aufnehmen. Sie beißen nicht nur die Tiere, sondern auch gerne den Menschen. Und das tut ganz schön weh, die Stiche können sich sogar stark entzünden. Pferde flüchten sogar häufig vor diesen Tieren, sobald sie in Mengen angeflogen kommen. Die geschieht besonders dann, wenn sie im Endstadium ihres Daseins etwa Ende September sind. Am besten die Pferde und sich selbst mit Anti-Bremsenspray und Lotionen einsprühen bevor es in den Busch geht. Oder eine Fliegendecke auflegen, wobei diese nur bedingt hilft.

Mücken und Zecken

Zecken sind besonders in den Sommermonaten aktiv. Sie können aber auch schon im Frühjahr ihr Unwesen treiben und dies bis in den späten Herbst hinein. Sie sind Überträger der befürchteten Borreliose-Erkrankung und daran erkranken immer mehr Pferde. Akute und spontane Lahmheiten aller Gliedmaßen, Trägheit, Schlappheit und Appetitlosigkeit können die Folge dieser Erkrankung sein. Während die kleinen Mücken , die im Sommer besonders gerne unter den Bäuchen bis hin zum Euter der Pferde stehen und für Schwellungen sorgen, lösen Zeckenbisse in der Regel zwar keine solchen sichtbaren Schwellungen an, doch die Infektionsgefahr für die Pferde an Borreliose zu erkranken ist relativ häufig. Einen Impfschutz gibt es für Pferde, doch die Sicherheit, dennoch infiziert zu werden, kann nicht zu 100 Prozent gewährleistet werden. Auch die Tollwut ist von Gebit zu Gebiet immer noch allgegenwärtig. Eine umfangreiche Tollwutimpfung ist oftmals schon in Kombi-Impfungen für Pferde bei Influenza-Impfungen beispielsweise, enthalten. Wichtig ist, dass diese immer peinlichst in vorgeschriebenen Zeitabständen regelmäßig eingehalten und durchgeführt werden.